Ihr Wegweiser (vorher Seniorenbroschüre) zu vielfältigen Angeboten in Penzberg für aktive Vorsorge
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Notfallnummern & Pflege- und Betreuungsdienste einzeln aufrufen. Nach dem Herunterladen der pdf-Dateien können sie ausgedruckt werden.
Vorsorge durch bewusstes leben und erstellen einer Vorsorgedokumentation
BEWUSST leben und damit vorsorgen
für ein langes und gesundes Leben mit einem guten Maß von:
- Bewegung
- Sozialen Kontakten
- Neugierig bleiben
- Ernährung
Beitrag vom Seniorenbeirat zum Tag der Älteren 2025: „Fit in den Herbst“
PASSIVE Vorsorge für den Ernstfall mit Vorsorgedokumentation
für den Fall, dass man selbst nicht mehr handeln kann:
- Notfalldokumentation (zu Hause und unterwegs)
- Patientenverfügung
- Vorsorgevollmacht
- Betreuungsverfügung und mehr (s. weitere Info unten)
- Download der Notfallmappe vom Landkreis Weilheim-Schongau
- Vorsorgedokumentation anfangen, aber wie?
Beitrag vom Seniorenbeirat zum Tag der Älteren 2026 „Alles im Griff?!“
Hilfen zur Erstellung der Dokumentation:
Checklisten für die Vorsorge- oder Notfallmappe helfen bei der Erstellung der Vorsorge-Dokumentation. Beispiel für eine recht komplette Checkliste.
Zentrale Bausteine der Vorsorgedokumentation sind:
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Dokument |
Zweck |
Gilt für |
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Patientenverfügung |
Sie bestimmen, welche medizinischen Behandlungen Sie wünschen oder ablehnen, wenn Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind. |
Ausschließlich medizinische Wünsche für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit |
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Vorsorgevollmacht |
Sie ermächtigen eine Vertrauensperson, in Ihrem Namen rechtlich zu handeln (Gesundheit, Finanzen, Behörden, Aufenthalt). |
Umfassende rechtliche Vertretung in vielen Lebensbereichen |
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Betreuungsverfügung |
Sie legen fest, wer vom Gericht als gesetzlicher Betreuer bestellt werden soll – und wer nicht. |
Vorschlag an das Gericht für den Fall, dass keine Vorsorgevollmacht vorliegt |
Für die online-Erstellung dieser Dokumente bieten z.B. die Bundesärztekammer und die Verbraucherzentrale kostenlose Formular-Hilfen an: Bundesärztekammer (alle 3 Dokumente); Verbraucherzentrale: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung
Die fertigen Dokumente können im Zentralen Vorsorgeregister registriert und langzeitgesichert werden.
Wichtig: Ohne Vorsorgevollmacht können auch Ehepartner oder Kinder nicht automatisch für Sie entscheiden – das Gericht bestellt dann einen Betreuer.
Anregungen zur Zukunftsplanung am Lebensende: Was ich noch will
Was für mich getan werden soll, wenn ich in ein Krankenhaus gehe!
- Welcher Mensch soll mich im Krankenhaus begleiten, wer kann mit mir im Krankenhaus bleiben und wer soll mich täglich besuchen?
- Welche Hilfsmittel benötige ich?
- Welche Sachen brauche ich dann noch?
- Welche Dinge müssen noch gemacht werden, bevor ich ins Krankenhaus gehe (z.B. Blumen gießen, Haustier versorgen, wer soll Bescheid wissen…)?
- Was mir sonst noch wichtig ist:
Was für mich getan werden soll:
- dass alles getan wird, damit ich so lange wie möglich weiterleben kann.
- dass alles getan wird, was in meiner gewohnten Umgebung möglich ist.
Ich möchte, dass nur bestimmte Dinge getan werden:
- Ich bekomme nur Medikamente, damit ich nicht leide.
- Ich bekomme Essen und Trinken über einen Schlauch.
- Ich bekomme Flüssigkeit über eine Nadel.
- Ich bekomme Luft über einen Schlauch durch eine Maschine.
- Mein Blut wird durch eine Maschine gereinigt.
- Ich bekomme Blut.
- Wenn mein Herz stillsteht, soll es zum Schlagen gebracht werden.
- Ich bekomme ein fremdes Organ.
- Wo ich sterben möchte: zu Hause, im Krankenhaus, im Hospiz
- Meine Wünsche sind anhand der Vorlagen besprochen worden. Ich habe alles verstanden.
- Ich kann meine Meinung immer ändern.